Donnerstag, 8. September 2011

Herbstzeit ist ...

...Drachenzeit!!!



Bei uns findet jedes Jahr auf einer nahegelegenen riesengroßen Wiese ein Drachen-steigen-lassen-Wettbewerb statt.
Wann der genau dieses Jahr ist, weiß ich noch nicht, aber ich dachte mir, ich schau mal dort vorbei, weil um diese Zeit, wenn es schön windig ist, die Teilnehmer fleißig üben.

Also hielt ich Ausschau...

            ...und schaute und schaute....

                   ...aber ich konnte nichts und niemanden entdecken.

Enttäuscht machte ich mich auf den Heimweg, als es plötzlich knackte....

Neugierig, wie ich leider bin, ging ich dem Knacken nach...

....da....hinter dem Baum, da kommt es ganz deutlich her...


...und da ist doch was...ich kann es deutlich erkennen....nur was ist es?

Ich ein wenig mutiger, der-die-das ebenfalls ein wenig mutiger...


schaute ER hinter dem Baum hervor!!
Schnell erkannte ich, was es war:

Ein Drache!!!

Aber keiner zum Steigen-lassen, nein, einer, der selbst in die Lüfte fliegen kann, was er auch gleich tat, um kurz darauf, vor mir eine sichere Landung hinzulegen...



Da stand er dann vor mir, in seiner ganzen Drachenpracht.

Schnell fing er an zu reden, dass man hier vor langer langer Zeit, und auch anderswo, sehr gefährliche Ungeheuer traf, die Flügel hatten und riesige Schwänze. Sie waren mit Schuppen bedeckt wie Fische und hatten mächtig scharfe Zähne. Sie spuckten Feuer und Rauch, und die Leute nannten sie DRACHEN:
Manche Drachen lebten in Höhlen und bewachten Schätze, die sie reichen Kaufleuten geraubt hatten, andere lebten auf Wolken. Und wenn der Sturm über die Erde fuhr, hieß es: "Die Himmelsdrachen sind böse!". Noch andere hausten tief unten im Meer. Tauchten sie plötzlich auf, zitterten die Fischer vor Angst.

Die meisten Drachen aber waren freundlich. Zwar konnten sie alle Feuer spucken, setzten es aber seeehr selten ein.
Und er hier, "Merlin", wie er genannt wird, gehört zu der Gattung der Glücksdrachen. Sieht man einen Glücksdrachen, so steht es geschrieben, muß man ihn ganz schnell streicheln und mit nach Hause nehmen. Dann kann man sicher sein, dass man ganz ganz glücklich ist!!!

Und da er merkte, dass ich enttäuscht war, keinen einzigen Drachen (also die, die man an der Schnur in den Himmel steigen läßt) gesehen zu haben, hielt er schnell Ausschau, denn er wollte mich glücklich machen...

Aber auch er konnte nichts entdecken und so entschlossen wir, nach Hause zu gehen und ich freute mich auf viele interessante Drachengeschichten.

Alles Liebe

Babsie